WIR FÜR EUCH

„Es geht um euch: eure harte Arbeit, eure Leidenschaft und eure Zukunft. 

Gemeinsam stehen wir für eine Landwirtschaft, die stolz auf ihre Wurzeln ist, mutig neue Wege geht und euch die Stärke gibt, die Herausforderungen von morgen zu meistern. 

Dafür sind wir da – mit Herz, Überzeugung und dem Willen, euch zur Seite zu stehen.“

PACK MA'S!

„Mit dem Milchbauern-Service Bayern starten wir in eine neue Zeit – für euch und mit euch. 

Denn die Landwirtschaft verändert sich, und wir verändern uns mit ihr. Gemeinsam packen wir an und schaffen neue Möglichkeiten: Mehr Service, mehr Austausch, mehr Miteinander – lasst uns die Zukunft zusammen gestalten!“

RÜCKENWIND

„Egal, ob’s hakt, Fragen offen sind oder ihr Unterstützung braucht – wir sind für euch da. 

Wir setzen uns für eure Interessen ein, liefern euch die wichtigsten Infos und sorgen dafür, dass ihr euch auf das konzentrieren könnt, was zählt: Eure Höfe und eure Arbeit. Wir geben euch den Rückenwind, den ihr braucht!“
 

Aktuelle News & Events

(c)anshuca-fotolia

Milch nicht krebserregend!

Die Zeiten, in denen das neben Trinkwasser wohl bestuntersuchteste Lebensmittel, nämlich die Milch, allerseits uneingeschränkte Unterstützung erhält, gehören leider der Vergangenheit an. Auf der einen Seite kratzen die selbsternannten Freunde des Tierwohls am guten Image der Milch. Auf der anderen Seite erhebt der eine oder andere Wissenschaftler seine bedenkende Stimme gegen Milch und Milchprodukte.

Mitte dieser Woche hatte das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) im Rahmen einer Pressekonferenz "Neuartige Infektionserreger als Krebsrisikofaktoren" auf mögliche gesundheitliche Gefahrenpotentiale beim Verzehr von Milch und Milchprodukten hingewiesen. Aussender dieser Botschaft war der (die kommenden Tage 83 werdende) ehemalige Vorstandsvorsitzende des DKFZ, Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen, der übrigens 2008 auch einen Nobelpreis erhalten hat ("The Nobel Prize in Phyiology or medicine 2008") mit seinen Ausführungen zu "Milch- und Rindfleischkonsum als Krebsrisikofaktoren: Von der epidemiologischen Beobachtung zum Modell für Darm- und Brustkrebs". Unterstützt wurde er dabei bei besagter Pressekonferenz von seiner Frau, Prof. Dr. rer. nat. Ethel-Michele de Villiers, ehemals Leiterin der Abt. Tumorvirus-Charakterisierung an eben diesem DKFZ, mit deren Ausführungen "Neue Erreger: Charakterisierung der infektiösen Faktoren in Milch und Fleisch".

Was waren die Kernaussagen: Prof. zur Hausen, der sich seit 2014 mit der Frage beschäftigt, ob durch Ernährung mit Rindfleisch beim Menschen Krebs induziert werden kann ("Bovine Meat and Milk Faktors" (BMMF). Diese BMMF könnten nach zur Hausen chronische Entzündungen verursachen, was wiederum ein höheres Risiko insbesondere für Dickdarm- und möglicherweise auch für Brust- und Prostatakrebs bedeuten könnte. Der Wissenschaftler verwies dabei darauf, dass das weltweite Verteilungsmuster der Darm- und Brustkrebsraten auf einen Zusammenhang mit dem Konsum von Milch- und Fleischprodukten vom europäischen Rind (bos taurus) hindeuten würde. In Indien zum Beispiel, wo die Kühe bekanntlich bei vielen als heilig gelten und somit kaum gegessen werden, erkranken demnach vergleichsweise wenige Menschen an Dickdarmkrebs. In Regionen wie Nordamerika, Argentinien, Europa und Australien, wo vergleichsweise viel Rindfleisch auf den Tisch kommt, liegen die Darmkrebsraten weitaus höher.

Zu diesen Aussagen über den angeblichen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und dem Auftreten von Krebs nahm postwendend der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) in Person der geschäftsführenden wissenschaftlichen Leiterin, Dr. Gisela Runge, Stellung: "Das Max-Rubner-Institut und das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) haben in umfangreichen Recherchen festgestellt: Milch und Milchprodukte erhöhen im Rahmen der Verzehrempfehlungen das Darmkrebs- und das Brustkrebsrisiko nicht. Verschiedene Milchinhaltsstoffe scheinen sogar eine Schutzwirkung zu besitzen. Dieses bestätigt der internationale Krebsreport 2018 "meat, fish and dairy products and the risk of cancer". Danach reduzieren Milch und Milchprodukte das Risiko für Darm- und Brustkrebs. Die Hypothesen von Prof. zur Hausen stehen dazu im Widerspruch. Mit unbewiesenen Hypothesen die Sicherheit von Kuhmilch in Frage zu stellen, ist aus Sicht des MIV unverantwortlich. Der MIV erwartet eine sachliche wissenschaftliche Bewertung auf Basis des aktuellen Standes, damit der Verbraucher nicht in die Irre geführt wird. Das heißt nicht, dass wissenschaftlich neue Ansätze nicht diskutiert werden sollen und müssen."

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Die nächsten Events und Termine rund um das Thema Milch

 

Infotreffs, Tagungen, Kochvorführungen, Messen, Vorträge und mehr

Milchbauernweisheit der Woche

Kühe merken, ob du’s eilig hast – und reagieren genau andersrum.

Kälber sind wie Kinder: viel Aufmerksamkeit – und bloß keine Zugluft.

Manche nennen’s Routine – der Landwirt sagt dazu: Augenmaß.

Futterqualität ist wie ein gutes Bier: Schaum allein reicht nicht.

Wenn die Kuh dreimal hinschaut, stimmt was nicht – oder du stehst im Weg.

Technik ist gut – aber Kühe lesen keine Handbücher.

Kuhkomfort ist kein Luxus – das ist Betriebsführung.

Futtertisch sauber – Kühe satt – Landwirt zufrieden.

Gülle im Gesicht heißt oft: Schlauch zu früh geöffnet.

Besser 10 Minuten beobachten als 2 Wochen behandeln.

Wer heute den Zaun repariert, spart sich morgen das Suchen.

Der beste Betrieb ist der, wo die Kühe mehr sagen als die Geräte.

Ein Melker mit Ruhe spart Nerven – bei sich und bei der Kuh.

Die Tiere zeigen dir jeden Tag, wie gut du arbeitest – du musst nur hinschauen.

Wer zuerst das Tier sieht und nicht die Arbeit, wird erfolgreicher wirtschaften.

Ein guter Landwirt kennt jede Kuh beim Namen – und beim Blick.

Kühe lügen nicht – ihre Milch sagt die Wahrheit.

Melke nie gegen den Rhythmus der Kuh.

Kälber wachsen mit Ruhe, nicht mit Hast.

Stress im Stall frisst Liter in der Kanne.

Wenn’s im Stall gut läuft, merkt man’s an der Stimmung im Haus.

Schatten und Wasser sind im Sommer das beste Tierwohlprogramm.

Nächste

Für Milchbauern

Bayerns starker Milchpreis-Ticker für euch

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Tierwohl & Haltung

Wichtige Infos, Expertentipps und Hilfestellungen für Milcherzeuger.

Qualitätsmanagement Milch

Alle Informationen rund um das Qualitätssicherungsprogramm...

Solidarfonds für Milcherzeuger

Alle Informationen zum Milchförderungsfonds und zum MKS-Hilfsfonds ...

Wissenschaft & Forschung

Studien und Forschungsergebnisse zu milchwirtschaftlichen Themen...

Hätten Sie’s gewusst?

Wie viele Liter Milch trinken die 
Bayern durchschnittlich pro Jahr?

Hat der Melker kalte Finger, wird die Kuh zum Stabhochspringer.

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