In den Niederlanden ist das Vogelgrippe-Virus H5N1 erstmals außerhalb der USA bei einer Kuh nachgewiesen worden. In der Milch des Tieres wurden Antikörper gegen den Erreger gefunden, nachdem auf einem Milchviehbetrieb in Friesland eine Katze an H5N1 verendet war.
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) teilte mit, dass es sich um einen bislang einzigartigen Einzelfall handle. Das Virus selbst wurde nicht mehr nachgewiesen, Hinweise auf eine weitere Verbreitung gibt es nicht. Die Milch der betroffenen Kuh gelangte nicht in den Handel.
Das FLI schätzt das Risiko für Wiederkäuer weiterhin als sehr gering ein. Als mögliche Infektionsquellen gelten Kontakte zu infizierten Vögeln oder kontaminierte Umweltmaterialien.
Es kann festgehalten werden, dass beim Verzehr pasteurisierter beziehungsweise erhitzter Milch keine gesundheitsschädlichen Beeinträchtigungen zu befürchten sind.