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EU-Drittlandexport März 2026

Unter den mengenmäßig bedeutendsten Milchprodukten der EU-27 Drittlandexporte hielt der expansive Trend den dritten Monat in Folge an. Im ersten Quartal 2026 konnten europäische Verkäufer mehr Käse, Magermilchpulver, Butter/-öl sowie Milch und Sahne im Welthandel exportieren als im Zeitraum des Vorjahres. Deutlich weniger wurde Vollmilchpulver nachgefragt und die Ausfuhren an Molkenpulver verfehlten das Vorjahresergebnis knapp.  

Spürbar mehr Magermilchpulver und Butter/-öl exportiert 
Die größte Zuwachsrate war im März bei den Ausfuhren von Butter/-öl zu verzeichnen. Die europäischen Lieferungen in Drittländer bewegten sich um fast 60 % über der letztjährigen Handelsmenge. Bereits in den ersten beiden Monaten wurde deutlich mehr Butter/-öl aus der EU-27 ausgeführt, sodass sich für die kumulierte Menge in den ersten drei Monaten ein Plus von 34,5 % errechnet. Abnehmer aus China, Australien, Südkorea und Malaysia führten im bisherigen Jahresverlauf mehr Butter/-öl ein. Einen deutlich höheren Mengenumsatz nahmen auch die Exporte von Magermilchpulver im ersten Quartal ein. Wenn gleich im März die Vorjahresmenge nur um 5 % übertroffen wurde und der Zuwachs im Vergleich der ersten beiden Monate an Dynamik verlor, stiegen die Drittlandexporte um gut 10 % zum vergleichbaren Vorjahresquartal an. Ein steigendes Kaufinteresse war vor allem bei Importeuren wie Indonesien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Malaysia und Vietnam feststellbar. Im Handel mit Milchpulver entwickelte sich erneut rückläufig der Absatz von Vollmilchpulver. Die Ausfuhren verloren im März um rund 11 %, vor allem der weltweit größte Importeur China aber auch für europäische Ware wichtige Abnehmer aus Saudi-Arabien fragten weniger Ware nach. Der Rückstand zum Vorjahreszeitraum beläuft sich für die europäischen Ausfuhren im ersten Quartal auf knapp 10 %. Im Handel mit Molkenpulver verfehlten die europäischen Exporte das Niveau vom März des vergangenen Jahres um 12 % und lagen somit rund 2 % hinter dem Ergebnis vom ersten Quartal 2025 zurück. Hauptimporteur ist dabei China, das den Bedarf zuletzt deutlich reduzierte. Ebenso Abnehmer aus Indonesien und Japan.
Die Drittlandexporte mit Käse setzten die freundliche Entwicklung aus dem Vormonat fort und es konnte im März fast 10 % mehr Ware als im Vorjahresmonat exportiert werden. Das Vereinigte Königreich, als Hauptdestination der EU-Käseexporte, steigerte den Bedarf, aber auch chinesische Importeure hatten ein erhöhtes Kaufinteresse. Im ersten Quartal konnte das bereits sehr hohe Exportvolumen aus dem Vorjahr um weiter 5 % ausgebaut werden.

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