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INFOtreff Milch in Ursensollen – Eutergesundheit im Milchviehbetrieb

Der VMB blickt auf einen sehr gut besuchten INFOTreff Milch zurück, der am 4. Februar in Ursensollen stattgefunden hat. Neben zahlreichen Milcherzeugerinnen und Milcherzeugern nahmen auch Vertreter von Molkereien sowie weiterer landwirtschaftlicher Organisationen und Verbände an der Veranstaltung teil. Dies unterstrich die hohe Relevanz der behandelten Themen für die gesamte Wertschöpfungskette Milch.

Die Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch die Milchkönigin Elisabeth Heimerl sowie Wolfgang Scholz, Vorsitzender des VMB. In ihren einleitenden Worten betonten sie die Bedeutung von Wissenstransfer, Dialog und gemeinsamer Verantwortung für eine zukunftsfähige und gesellschaftlich akzeptierte Milchviehhaltung.

Im Mittelpunkt des fachlichen Programms standen die Themen Tiergesundheit, Eutergesundheit und Biosicherheit. Tiergesundheit ist längst mehr als eine Routineaufgabe – sie bildet die Grundlage für Tierwohl, Leistungsfähigkeit und die langfristige Stabilität landwirtschaftlicher Betriebe. Eine gesunde Herde ist zugleich Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und Vertrauen seitens Markt und Gesellschaft.

Die fachlichen Inhalte wurden durch Dr. Katharina Schierling, Geschäftsstellenleiterin der Geschäftsstelle Oberfranken im Tiergesundheitsdienst Bayern e. V. (TGD), fundiert und praxisnah vermittelt. Sie beleuchtete unter anderem die Anforderungen an eine nachhaltige Eutergesundheit sowohl im konventionellen Melksystem als auch im automatischen Melksystem (AMS). Darüber hinaus ging sie auf das aktuelle Tierseuchengeschehen ein und zeigte auf, welche Rolle konsequente Biosicherheitsmaßnahmen dabei spielen, Seucheneinträge zu vermeiden und die Ausbreitung von Krankheiten wirksam zu begrenzen.

Einen weiteren wichtigen Programmpunkt gestaltete die VMB-Fachreferentin Milch, Carmen Natterer. Sie informierte ausführlich über die Änderungen des neuen QM-Standards, der ab dem 01.07.2026 in Kraft tritt, und erläuterte die daraus resultierenden Anforderungen und Herausforderungen für die Milchviehbetriebe.

Die Veranstaltung bot zahlreiche fachliche Impulse und ließ bewusst Raum für Fragen und Diskussionen. Der intensive Austausch zwischen Praxis, Beratung, Molkereien und Verbänden unterstrich die hohe Aktualität der behandelten Themen. Der VMB bedankt sich bei allen Referierenden und Teilnehmenden für die konstruktiven Gespräche und das große Interesse, zu dem auch VMB-Delegierter Peter Beer als einer der Ansprechpartner der Oberpfalz seinen Beitrag geleistet hat.

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