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Milchanlieferungen Deutschland März 2026

Die erfasste Milchmenge in Deutschland stand auch im März unter einer expansiven Entwicklung, wie bereits die wöchentlichen Meldemengen erwarten ließen. Innerhalb der einzelnen Bundesländer wurde durchwegs das Vorjahresniveau übertroffen. Laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) stand mit 2,89 Milliarden Kilogramm Milch (konventionelle und bio/ökologische Erzeugung) um durchschnittlich 6,8 % mehr Milch deutschlandweit zur Verarbeitung. Die Erzeugung an Biomilch nahm bei der relativen Betrachtung den größten Zuwachs zur Vorjahreslinie ein. Von Januar bis März legte die kumulierte Menge mit 6,6 % spürbar über der Vorjahresmenge. 

Konventionelle Milcherzeugung: ungebremst hohe Erzeugung
Das starke Produktionswachstum der zurückliegenden Monate prägte auch die Milcherfassung im März. Die deutschen Milchbauern erzeugten mit 2,76 Milliarden Kilogramm Milch um 6,7 % mehr konventionelle Milch als vor einem Jahr. In den ersten drei Monaten summierte sich die Milcherzeugung in Deutschland zu einem Vorsprung von 6,6 % gegenüber dem ersten Quartal 2025 zusammen. Der drastische Milchpreisverfall seit Oktober des vergangenen Jahres hatte demnach keinen Einfluss auf eine rückläufige Produktion genommen. Die Milchanlieferung in Bayern folgte dem bundesweiten Trend und war von einem anhaltend hohen Mengenzuwachs geprägt. Das Ergebnis aus dem Vorjahr wurde im März um 6,7 % übertroffen und erreichte ein Milchaufkommen von 655,79 Mio. kg. Im ersten Quartal erhöhte sich das Milchangebot der bayerischen Erzeuger um ebenfalls 6,7 %. In Baden-Württemberg dehnten die Milcherzeuger in den ersten drei Monaten – relativ betrachtet - mit einem Plus von 8,9 % die Anlieferung am deutlichsten aus. Im März bewegte sich die Erzeugung mit 201,44 Mio. kg Milch um 8,4 % über der Vorjahreslinie. In den nordwestdeutschen Erzeugungsgebieten lieferten die Milchviehalter aus Niedersachsen mit 663,54 Mio. kg Milch um 7,6 % mehr Milch im März an. Gegenüber dem schwächeren Vorjahresaufkommen erholte sich in den ersten drei Monaten die Erzeugung um 7,2 %. Für Nordrhein-Westfalen summierte sich im ersten Quartal der Mengenzuwachs zu einem Plus von 6,7 %, nachdem im März mit 293,84 Mio. kg um 6,8 % mehr Milch als im Vorjahresmonat erzeugt wurde. 
 

Ökologisch/biologische Milcherzeugung: im März noch deutlicher ausgedehnt
Der seit August des vergangenen Jahres einsetzende Trend eines stark gestiegenen Milchaufkommens prägte auch weiterhin die ökologische Milcherzeugung. Zu Ende des ersten Quartals 2026 erhielt das Biomilchaufkommen sogar nochmals stärkere Impulse. Mit einer deutschlandweiten Anlieferungsmenge von 132,28 Mio. kg im März, wurde die Biomilcherzeugung mit einem Plus von 8,7 % gegenüber dem Vorjahr deutlicher ausgedehnt als in den beiden Monaten zuvor. Für das erste Quartal stand somit insgesamt um 7,5 % mehr Biomilch zur Vermarktung als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die relative Zuwachsrate fällt sowohl für März als auch für das erste Quartal höher aus als bei der konventionellen Milchanlieferung. Der Bioanteil an der bundesweiten Gesamtmilchmenge liegt jedoch nur bei gut 4,5 % und kommt daher bei der absoluten Milchmenge weniger zum Tragen. In Bayern wurde mit 64,21 Mio. kg im März um 5,6 % mehr Biomilch erzeugt als vor zwölf Monaten und von Januar bis März summierte sich die Erzeugung zu einem Plus von 5,0 % gegenüber dem Vorjahr.  

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